Themenwege

Die sprechenden Steine

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Die 4 Themenwege

Die Goldene Stiege, die Blaue Welle, der Grüner Pfad und der Rote Faden leiten auf kreative und abwechslungsreiche Art durch die Melker Altstadt:

 

Die Goldene Stiege verbindet das Stadtzentrum mit dem Stift Melk.

 

Die Blaue Welle bildet eine Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Wasser.

 

Der Grüne Pfad bildet den Weg zwischen dem Wachau Info-Center Melk und dem Stadtpark.

 

Und der Rote Faden ermöglicht einen selbstgeführten Rundgang und durch Melk und seine über 1.000 Jahre alte Geschichte.

  • Ein Foto vom Kopfsteinpflaster mit den goldenen Steinen
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  • Foto von einem blauen Kopfstein aus Glas
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  • Ein Foto vom Kopfsteinpflaster mit den goldenen und blauen Steinen
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Kunstprojekt & Wegweiser

Die alten Steine der Gebäude und Gassen in der Melker Innenstadt hätten sicherlich so einiges zu erzählen: Über 1.000 Jahre Geschichte haben ihre Spuren an den Fassaden und Pflastersteinen der Melker Altstadt hinterlassen. Trotz alldem hüllen sie sich in majestätisches Schweigen und hüten ihre Geschichten und Vergangenheit wie einen wertvollen Schatz.

 

Es sind die jungen Steine, die das Schweigen durchbrechen: Sie sind aus blauem und goldenem Glas und sprechen durch ihre Anordnung im Kopfsteinpflaster: Eine verschlüsselte Botschaft in der Form von Morsezeichen.

 

Im Juli 2009 verlegten die Brüder Rudy und Martinmaria Gritsch die Steine in mühevoller Handarbeit mit Hammer und Meissel im Kopfsteinpflaster.

 

Mit Interesse und Unverständnis zugleich wurde ihre Arbeit bei sommerlicher Hitze verfolgt. Bereitwillig gaben die Künstler Auskunft zu ihrem Projekt. Touristen aus aller Welt und Besucher aus der Region wurden so Zeugen eines einzigartigen Kunstprojektes.

 

Seither vermitteln sie nicht nur ungehindert ihre Botschaft, sondern sind gleichzeitig ein Leitsystem für die Besucher der Stadt Melk.

 

Die blauen Steine führen vom Wasser aus direkt ins Stadtzentrum bis hin zum Kolomanibrunnen.
Von hier aus geleiten die goldenen Steine über die Sechsergasse hinauf ins Stift Melk.